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Türen auf für den FREI DAY


Am 29. Mai öffnete die DPFA-Regenbogen-Grundschule ihre Türen für den FREI DAY-Präsentationstag. Eltern, Gäste und Kooperationspartner erlebten, wie die Schülerinnen und Schüler ihre Projekte vorstellen, Fragen beantworten und eigene Ideen stark vertreten.

Nachhaltiges Lernen erleben

Schon am Morgen dieses besonderen FREI DAYs herrschte im Schulhaus der DPFA-Regenbogen-Grundschule Leipzig eine besondere Stimmung. Banner, Girlanden, Projektschilder und Lagepläne machten die vielen FREI DAY-Projekte sichtbar. Die Kinder bereiteten ihre Stände vor, ordneten Materialien und begrüßten ihre Gäste mit großer Offenheit. Nach der Begrüßung durch Schulleiterin Karen Brunner vor dem Schulhaus startete der Präsentationstag mit dem gemeinsamen FREI DAY-Song. Danach öffneten die Projektgruppen ihre Räume, Stationen und Außenbereiche. Überall gab es etwas zu entdecken.

Kinder erklären ihre Themen

Die Schülerinnen und Schüler stellten ihre Ergebnisse sicher und mit spürbarer Freude vor. Sie erklärten, was sie erforscht, gebaut oder geplant hatten. Dabei kamen sie mit Eltern, Gästen und Kooperationspartnern ins Gespräch. Bei mehreren Führungen zu einem Eidechsenhabitat ganz in der Nähe der Schule zeigten die Kinder, warum Artenschutz auch direkt vor der eigenen Schultür beginnt. Im Werkraum bastelten die Waldkinder Vogeltränken und verbanden so sie Kreativität mit einem achtsamen Blick auf die Natur.

Ein grünes Schild hängt an einer Wand. Darauf steht „Natur-Tage-Buch → im grünen Klassenzimmer“. Ein bemaltes Holzschild steht draußen auf dem Boden. Darauf steht „Eidechsengebiet“ mit vielen bunten Symbolen und Zeichnungen.
Ein Kind mit Hut arbeitet an einem Werktisch mit Holz und Farben. Ein Erwachsener steht daneben und hilft. Ein Kind mit Hut hält einen bemalten Gegenstand an einem Werktisch. Vor ihm sitzen Holzstücke und Bastelmaterialien.

Dank dem guten Standort im Süden der Stadt Leipzig, kann die DPFA-Regenbogen-Grundschule ihren Schülern und Schülerinnen einen eigenen Schulgarten inklusive grünem Klassenzimmer zur Verfügung stellen. Beides wird nicht nur während des FREI DAYs oft und gern genutzt. Fotos: DPFA Leipzig

Mitdenken beim Kinderkongress

Auch die Gruppe „Kinderkongress“ lud in ihren Projektraum ein. Die Kinder stellten dort Vorschläge für ein besseres Schulumfeld vor. Was brauchen wir, damit Schule noch angenehmer wird? Genau diese Frage beschäftigte die Gruppe. Mit einem Quiz zur Mobilität in Leipzig brachten die Schülerinnen und Schüler ihre Gäste zum Nachdenken. Eine Frage lautete zum Beispiel: Wie viele Bushaltestellen gibt es in Leipzig? So zeigten die Kinder, wie spannend Stadt, Verkehr und Alltag sein können.

An einer Leine hängt ein großes blaues Plakat. Darauf steht „Eine schönere Haltestelle“ mit gemalten Bahnen und Symbolen.
In einem Raum sitzen Kinder an einem langen Tisch. Im Vordergrund liegt ein Zettel mit der Aufschrift „Mach mit beim Haltestellen-Quiz!“.

Die Kinder haben ihre Ideen auch schon beim großen Leipziger Kinderkongresses im GRASSI Museum eingebracht, bei der über 80 Kinder aus sieben Schulen erste Projekte für eine kindgerechtere Stadt entwickelten. Fotos: DPFA Leipzig

Neues aus Resten

Ein besonderer Blickfang war der Pop-up-Store „Friemeln for future“. In der Friemelstube entstehen freitags neue Dinge aus Materialien, die scheinbar nicht mehr gebraucht werden. Aus Garnresten oder Milchkartons fertigen die Kinder zum Beispiel kleine Taschen. Auch die Eltern unterstützten das Projekt und gaben im Vorfeld Garnreste an die Schule.

Auf einem Tisch liegen gehäkelte und gebastelte Gegenstände. Kinderhände zeigen auf einzelne Objekte. Auf einem Tisch sind Handarbeiten und kleine Kunstwerke ausgestellt. Im Hintergrund hängt eine Lichterkette und eine weiße Lochwand.
Vor einem Schulgebäude steht ein großes Schild der „DPFA-Regenbogen-Schulen“. Rechts hängt ein bemaltes Stoffbanner mit Pflanze und Streifen.
Draußen stehen Menschen an einem Tisch mit Papieren, Bildern und Mäppchen. Im Vordergrund liegen mehrere Materialien aus. An einer grünen Holzform hängen Bilder und Plakate. Im Hintergrund sitzen Menschen im Schatten.

Tina Zaspel-Binkowski ist Mitglied des FREIDAY-Entwicklungsteams und hat den FREI DAY in die Schule gebracht. Bei der Frage, wie sie auf die zurückliegenden Jahre blickt, strahlt sie und sagt: „Wir hatten den Mut, alte Strukturen zu hinterfragen. Weg vom reinen Stoffdruck – hin zu echter Partizipation. Es war nicht immer leicht, Kontrolle abzugeben, aber es war eine der besten Entscheidungen überhaupt.“ Fotos: DPFA Leipzig

Wertvoller Austausch mit Partnern

Auch unsere Kooperationspartner waren eingeladen. Unter ihnen war das Tierheim Oelzschau.  Yvonne Massot, Vorständin des Tierheims, beschrieb den Tag als „wunderbare Erfahrung“. Sie freute sich darüber, „wie engagiert die Kinder sich so wichtiger Themen wie Inklusion, Nachhaltigkeit und Artenschutz annehmen.“ Besonders beeindruckt zeigte sie sich auch davon, dass Kinder im Rahmen des FREI DAY seit mehreren Schuljahren aktiv Spenden für das Tierheim sammeln.

Gemeinsam Türen geöffnet

Die DPFA-Regenbogen-Grundschule Leipzig dankt allen Gästen und Kooperationspartnern für den wertvollen Austausch. Solche Begegnungen stärken unsere Schulgemeinschaft und zeigen, wie nachhaltiges Lernen im Schulalltag wächst.